Entscheidungen ohne E-Mail-Kette: Die Freigabe-Plattform

Jeder Antrag vollständig, jede Freigabe beim richtigen Entscheider, jede Entscheidung nachweisbar – auf Ihrem bestehenden Microsoft 365

In jedem Unternehmen werden täglich Freigaben erbeten und regelmäßig welche erteilt. Nachvollziehbar sind diese Freigaben aber nur bedingt: Die Anfrage geht per E-Mail an den, den der Antragsteller für zuständig hält, und enthält etwa die Hälfte dessen, was für die Entscheidung nötig wäre. Zurück kommt irgendwann ein „ja, passt“; die E-Mail liegt dann im Postfach eines Einzelnen und ist ein halbes Jahr später nur noch mit großem Aufwand auffindbar. Klar, es gibt eine Richtlinie, die alle einmal unterschrieben haben, die im Alltag aber vergessen oder zumindest flexibel gehandhabt wird. In der Theorie ist alles festgelegt, in der Praxis wird improvisiert.

Die Freigabe-Plattform bringt die Regeln aus der Richtlinie zurück in die Praxis – und zwar so nutzerfreundlich, dass der vorgegebene Prozess ohne Mühe eingehalten wird. Wer eine Entscheidung braucht, füllt ein kurzes Formular aus, das genau die Angaben abfragt, auf die es bei dieser Entscheidung ankommt. Was danach passiert, folgt Ihrer Entscheidungslogik: welche Freigaben erforderlich sind, in welcher Reihenfolge, mit welchen Ausnahmen und wer zusätzlich informiert werden muss. Die zuständigen Entscheider werden direkt gefragt, haben den Antrag samt Kontext vor sich und entscheiden mit einem Klick und einer Begründung. Weil alles automatisiert abläuft, ist jeder Entscheidungsschritt auch Monate später noch nachvollziehbar und keine Anfrage bleibt liegen. Und das alles umgesetzt in Ihrem bereits existierenden Microsoft 365.

Welche Freigaben eignen sich?

Nicht jede Entscheidung gehört in einen Workflow. In den Workflow gehört, was oft genug vorkommt, um Zeit zu fressen, wichtig genug, um dokumentiert zu werden, aber inhaltlich im Grunde Routine ist: Der Ablauf steht im Grundsatz fest. Welche Entscheidungen diese Kriterien in Ihrem Unternehmen erfüllen, wissen Sie besser als wir – hier zur Inspiration einige Beispiele aus unserer Praxis:

  • Ausgaben und Beschaffungsanträge unterhalb der Bestellgrenze – Betrag, Kategorie und Kostenstelle entscheiden, wer unterschreibt
  • Preis- und Rabattausnahmen – die Höhe der Abweichung entscheidet über die Freigabestufe
  • Zugriff auf Systeme und Daten – die Datenklasse entscheidet, wer neben der Führungskraft freigibt
  • Externe Kommunikation und Marketingfreigaben – ein namentlich genannter Kunde oder eine Aussage über Wettbewerber zieht die Rechtsabteilung hinzu
  • Stellenanforderungen, Angebote oberhalb des Gehaltsbands und die Beauftragung von Freelancern
  • Ausnahmen von Ihren eigenen Regeln – die Reise außerhalb der Reiserichtlinie oder die befristete Abweichung von einem internen Standard, deren Risiko eine namentlich benannte Person übernimmt
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Auf einen Blick

  • Anträge kommen vollständig an: Das Formular fragt, was die Entscheidung braucht
  • Ihre Entscheidungslogik statt einer Vorlage: welche Freigaben, in welcher Reihenfolge, mit welchen Ausnahmen
  • Die richtigen Entscheider, automatisch ermittelt – nicht geraten vom Antragsteller
  • Rollen statt Namen: Die Fachbereiche pflegen ihre Entscheider selbst, ohne IT-Ticket
  • Nichts bleibt unbemerkt liegen: Erinnerungen, Vertretungen, Eskalation, sichtbarer Status
  • Vollständige Dokumentation: wer wann was auf welcher Grundlage entschieden hat – prüfungsfest
  • Endlich Zahlen: Mengen, Durchlaufzeiten und die Stellen, an denen Anträge hängen bleiben
  • In wenigen Wochen einsatzbereit auf Ihrem bestehenden Microsoft 365 – nichts zu beschaffen
Die Freigabe-Plattform live erleben
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Gerne zeigen wir Ihnen in einem kurzen Gespräch, wie die Freigabe-Plattform einen Ihrer eigenen Freigabeprozesse abbildet. Buchen Sie direkt eine Demo oder hinterlassen Sie einfach Ihre Kontaktdaten – wir melden uns zeitnah bei Ihnen.

Vielen Dank! Wir werden uns mit weiteren Informationen bei Ihnen melden
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Die Freigabe-Plattform im Detail:

Gebaut auf Microsoft 365 – ist das nicht einfach Power Automate?

Zum Teil ja, und zwar mit Absicht. Die Erfassung läuft über ein Formular in Power Apps oder Microsoft Forms, Weiterleitung und Benachrichtigung über Power Automate, dokumentiert wird in Ihrem eigenen SharePoint, und die Freigaben erreichen die Entscheider in Teams und Outlook – also dort, wo sie ohnehin arbeiten. Ein neues Softwareprodukt ist damit nicht nötig, und mit ihm entfallen die Beschaffung und die Sicherheitsprüfung für einen weiteren Cloud-Dienst: Ihre Daten bleiben in Ihrem Tenant, der Zugriff folgt Ihrem bestehenden Identitätsmanagement. Genau das macht die kurze Umsetzungszeit überhaupt möglich. Setzen Sie bereits BRYTER ein, bauen wir dieselbe Lösung auch dort – Regeln und Formular sind plattformunabhängig, und Microsoft 365 ist unser Standard nur deshalb, weil die meisten unserer Kunden es ohnehin einsetzen.

Der Unterschied zum einfachen Flow liegt in der Kombination der Tools: Denn wer eine Standard-Freigabeaktion auf ein Formular richtet, bekommt eine Benachrichtigung, keinen Prozess. Bei uns richten sich die Regeln nach Ihnen und sind so aufgebaut, dass Sie sie anschließend selbst konfigurieren können: Schwellenwerte und Kategorien bestimmen, welche Freigaben ein Antrag auslöst, ob mehrere Entscheider parallel oder nacheinander gefragt werden und was bei einer Ablehnung oder einer Rückfrage passiert. Die Entscheider hängen dabei an Rollen und nicht an Personen – Ihre Freigabematrix, gespeist aus dem Verzeichnis, das Sie ohnehin pflegen. Ein Fachbereich kann so die Besetzung einer Rolle ändern oder eine Vertretung ergänzen, ohne dass jemand den Workflow anfasst. Ist eine Rolle mehrfach besetzt, geht der Antrag entweder an alle oder an eine zufällig ausgewählte Person aus diesem Kreis – letzteres, wenn es auf ein zweites Paar Augen ankommt und nicht eine bestimmte Person gefordert ist. Die Entscheider sehen dabei die internen Begründungen der anderen, der Antragsteller erhält die Entscheidung mit einer auf ihn zugeschnittenen Begründung.

Dokumentiert wird alles automatisch im Hintergrund: jeder Antrag, jede Stufe, jede Entscheidung samt Begründung – in einer Liste statt in sieben Postfächern. Das macht den Prozess außerdem messbar: Welche Freigaben dauern am längsten, welche Schwellenwerte erzeugen die meiste Arbeit, und wo würde ein höheres Limit den Antrag ganz erübrigen?

Kosten und Projektablauf

Wir bieten zwei Preisoptionen, je nach Anzahl der zu implementierenden Freigabeprozesse.

Die Freigabe-Plattform: ab 22.000 Euro, inkl. vier Freigabeprozessen

Wir sehen uns Ihre Freigabeprozesse gemeinsam an, mit besonderem Blick auf die komplexesten, um hierfür ein passendes Modell aufzusetzen, das wir für weitere Prozesse wiederverwenden können. Die eigentliche Implementierung beginnt dann mit den Prozessen, bei denen eine Automation den größten Wert liefert. Erfassung und Übersicht laufen in diesem Modell über Power Apps: eine nutzerfreundliche Oberfläche mit Validierung der Eingaben – und ein Ort, an dem jeder seine eigenen Anträge und die offenen Freigaben sieht.

Plattform und erster Prozess sind innerhalb von zwei Wochen fertig, danach testen wir gemeinsam mit echten Fällen. Weitere Freigabeprozesse können je nach Komplexität ab 3.000 Euro umgesetzt werden.

Quick Start: ein Prozess auf Microsoft Forms, ab 4.000 Euro

Ein einzelner Freigabeprozess von maximal mittlerer Komplexität, gebaut auf Forms, Power Automate und SharePoint. Dies können wir auch ohne Plattform umsetzen, und Sie haben in einer Woche einen funktionierenden, dokumentierten Prozess. Ein späterer Wechsel auf die Plattform, etwa weil weitere Freigabeprozesse hinzukommen, ist jederzeit möglich; der Aufwand dafür fällt dann zusätzlich an.

  • Beide Beträge sind einmalige Projektgebühren – keine Lizenz pro Mitarbeiter und Jahr
  • Einen verbindlichen Preis nennen wir Ihnen, sobald wir Ihr Setup und Ihre Entscheidungslogik gesehen haben
  • Laufend: im Wesentlichen Ihre bestehenden Microsoft-Lizenzen. Je nach Vertrag können einzelne Funktionen ein Upgrade erfordern – etwa Power Apps oder Power Automate Premium, wenn bestimmte Konnektoren oder Dataverse ins Spiel kommen. In der Regel geht es hier um Beträge im niedrigen dreistelligen Bereich pro Jahr; wir klären das mit Ihnen vor Projektbeginn
  • Regeln, Schwellenwerte und Rollenzuordnungen können Sie selbst pflegen. Lediglich strukturelle Änderungen berechnen wir nach Aufwand
Three NodeMasters co-founders (Thom, Steffen & Wolfgang) stood in a line in front of an exposed concrete background, dressed in sweaters and white shirts, smiling at the camera.

Eigene Ideen?

Gerne sprechen wir mit Ihnen über Ihre Digitalisierungsideen und entwerfen gemeinsam die nächsten Schritte.
Whether you're looking at AI & automation for the first time or need expert support with your existing technologies, we can help.