Korrekt gemeldet, voll entschädigt: Der Property Value Manager

Die jährliche Werteerhebung als geführter Prozess: pünktlich, einheitlich definiert und lückenlos belegt

„Wie ermitteln Sie Ihre Versicherungswerte?“ Diese Frage stellen Underwriter inzwischen regelmäßig, und sie ist nicht rhetorisch gemeint: Die Mehrzahl gewerblicher Gebäude ist unterversichert, häufig um ein Viertel und mehr, und die Baukosten vergrößern die Lücke jedes Jahr.

Sinnvoll ermitteln lassen sich die Werte nur vor Ort, denn nur dort hat man den Überblick, was gebaut, ersetzt, beschädigt oder eingelagert wurde. Erhoben und zusammengeführt werden die Daten in den meisten Unternehmen in einem händischen Prozess, der unnötigen Aufwand verursacht und Missverständnisse, Datenlücken und menschliche Fehler mit sich bringt – die im Schadensfall zu Kürzungen der Versicherungsleistungen führen können.

Der Property Value Manager automatisiert diesen Prozess. Die Versicherungsabteilung pflegt eine Liste aller Standorte mit den jeweils Verantwortlichen. Einmal im Jahr entsteht daraus je Standort ein neuer Eintrag, vorbelegt mit den Werten des Vorjahres, und geht mit Frist und Direktlink an den Verantwortlichen. Der befüllt eine geführte Maske: zuerst Eigentum und Versicherungspflicht, weil sie entscheiden, was überhaupt zu melden ist, dann Gebäude und Mieterausbauten, kaufmännische und technische Einrichtung, Vorräte im Durchschnitt und in der Spitze – oder welche Angaben für Ihre Versicherung nötig sind. An jedem Feld steht, was zum Neuwert zählt und was erfahrungsgemäß vergessen wird. Erinnerungen, Meldewährung, Anpassungsfaktoren und Berechtigungen organisiert die Anwendung im Hintergrund. Am Ende steht eine vollständige Wertemeldung in der Form, die Ihr Versicherer erwartet – und zu jeder Zahl der Nachweis, wer sie gemeldet, wer zugeliefert und wer sie bestätigt hat.

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Auf einen Blick

  • Für die Versicherungsabteilung: ein Statusüberblick über alle Standorte statt Nachfassen, Konsolidieren und Korrigieren
  • Für die Standorte: eine geführte Maske, die erklärt, was zu melden ist – statt einer leeren Vorlage und Rückfragen per E-Mail
  • Für den Versicherer: die Wertemeldung in der erwarteten Form
  • Für Revision und Prüfer: ein Protokoll je Standort, mit Zeitstempel und Person
  • Für das nächste Jahr: Werte, Veränderungen und Bestätigungen, die sich über die Jahre zu einer belastbaren Datenbasis summieren
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Gerne gehen wir in einem kurzen Gespräch Ihre heutige Werteerhebung durch – von der ersten Vorlage bis zur fertigen Meldung an den Versicherer – und zeigen Ihnen, wie sich dieser Zyklus automatisieren lässt. Buchen Sie direkt eine Demo oder hinterlassen Sie einfach Ihre Kontaktdaten, wir melden uns zeitnah bei Ihnen.

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Der Property Value Manager im Detail:

Ein Erhebungszyklus von Anfang bis Ende

Folgend ein Beispielablauf basierend auf typischen Projekten. Die Bausteine sind dabei in allen Unternehmen ähnlich, sie werden aber auf die jeweiligen Anforderungen angepasst:

Am Anfang stehen zwei Listen, die die Versicherungsabteilung zentral führt: die Standorte mit Adresse, Land, Gesellschaft und verantwortlicher Person – im Vertrag sind das Ihre Versicherungsorte – und die Parameter des Jahres, also Meldejahr, Frist und Erinnerungsstufen. Mit dem Auslösen des Meldezyklus entsteht je Standort ein Eintrag, vorbelegt mit den Vorjahreswerten zur Orientierung und nur für die jeweils Verantwortlichen sichtbar. Jeder Verantwortliche erhält eine E-Mail mit allen seinen Standorten, dem Direktlink und der Frist. Wer kurz vor der Frist noch nicht ausgefüllt hat, wird automatisch daran erinnert; eine Eskalation an das Management ist möglich, bleibt aber eine menschliche Entscheidung.

Die Erfassung selbst beginnt nicht mit einer Zahl, sondern mit der Frage nach Eigentum und Versicherungspflicht: im Eigentum, vertraglich zur Versicherung verpflichtet, teilweise oder gar nicht. Davon hängt ab, was überhaupt zu melden ist – und Mieterausbauten werden gesondert erfasst, weil sie das Risiko des Mieters sind. Danach führt die Maske durch die Kategorien: Gebäude mit Wert, Fläche, Belegschaft, den Veränderungen seit dem Vorjahr – Neubau, Abgang, Sanierung, eine neue PV-Anlage – und dem Lageplan; kaufmännische Einrichtung; technische Einrichtung mit Kennzeichnung der Einzelmaschinen über einem vereinbarten Schwellenwert und der Maschinenliste als Anlage; Vorräte im Durchschnitt und in der Spitze. An jedem Wertfeld steht die Definition des Neuwerts, die dafür gilt, dazu der Hinweis auf das, was erfahrungsgemäß vergessen wird: umgenutzte oder leerstehende Gebäude, untervermietete Flächen, Ausbauten, gemietete Technik, die das Unternehmen versichern muss. Besteht für einen Standort keine Versicherungspflicht, entfallen die Folgefragen.

Zwei Dinge nimmt die Anwendung dem Meldenden ab, die im Tabellenumlauf regelmäßig schiefgehen: Die Meldewährung ergibt sich aus dem Land des Standorts und damit aus der lokalen Police, sie muss nicht gewählt und nicht umgerechnet werden. Und die mit Ihrem Versicherer vereinbarten Anpassungsfaktoren für Gebäude und Inhalte stehen je Land neben dem Wertfeld – so sieht der Meldende, welcher Index ohnehin angewendet wird, und entscheidet bewusst, ob seine Zahl ihn schon enthält, statt ihn versehentlich doppelt oder gar nicht einzurechnen.

Kaum ein Standortverantwortlicher hat alle Zahlen selbst. Er lädt deshalb Kolleginnen und Kollegen als Mitwirkende für eine einzelne Kategorie ein – das Controlling für die Vorräte, die Technik für die Maschinen, das Facility Management für die Gebäude –, optional mit einer Notiz, was er von ihnen braucht. Sie landen über einen Direktlink genau auf dieser Seite und sehen sonst nichts. Melden und abgeben kann weiterhin nur der Standortverantwortliche: Die Arbeit verteilt sich, die Verantwortung bleibt an einer Stelle.

Vor der Abgabe bestätigt er, welche Funktionen er einbezogen hat – Werkleitung, Immobilien, Facility Management, Einkauf, Produktion, Anlagenbuchhaltung – und ob die Finanzleitung des Standorts die Zahlen gesehen hat; ein „Nein“ verlangt eine Begründung. Die Abgabe sperrt den Eintrag und schickt eine Bestätigung mit den gemeldeten Werten. Jedes Ereignis steht danach mit Zeitstempel und Person im Protokoll des Standorts: Anlage, Wechsel der Verantwortung samt Übergabemail an die neue Person, Mitwirkende, Abgabe und eine Wiedereröffnung, wenn die Versicherungsabteilung eine Korrektur zulässt. Fehler in den Stammdaten meldet der Standort mit einem Klick, korrigiert wird zentral – die Standortliste wird dadurch mit jedem Zyklus besser, statt langsam zu veralten.

Projektablauf und Kosten

Der Property Value Manager läuft auf Basis der Power Platform in dem Microsoft 365, das Sie bereits haben: Standortliste, Werteeinträge und Anlagen in SharePoint, die geführte Erfassung in Power Apps, Meldezyklus, Erinnerungen und Berechtigungen in Power Automate. Ein neues Softwareprodukt ist damit nicht nötig, und mit ihm entfallen Beschaffung und Sicherheitsprüfung für einen weiteren Cloud-Dienst: Ihre Standort- und Wertedaten bleiben in Ihrem Tenant, der Zugriff folgt Ihrem bestehenden Identitätsmanagement.

Wir beginnen mit zwei Dokumenten: Ihrer heutigen Erhebungsvorlage und der Werteaufstellung, die Ihr Versicherer erwartet. Daraus ergibt sich, welche Kategorien Sie führen, welche Angaben am Ende geliefert werden müssen und wo die Erhebung heute hängt. Fragen, Erläuterungstexte, Schwellenwerte und die Abstimmungsliste legen wir gemeinsam mit Ihrer Versicherungsabteilung fest. Danach übernehmen wir die Standortliste, begleiten den ersten Zyklus mit einer Pilotregion und rollen anschließend konzernweit aus. Zum Schluss übergeben wir an Ihr Team oder übernehmen die langfristige Betreuung.

  • Einmalig: ab 15.000 Euro – eine Projektgebühr zum Festpreis, keine Lizenz pro Mitarbeiter und Jahr, einschließlich der vollständigen Umsetzung durch die Automatisierungsberater von NodeMasters.
  • Laufend: im Wesentlichen Ihre bestehenden Microsoft-Lizenzen. Je nach Vertrag können einzelne Funktionen ein Upgrade erfordern, etwa Power Apps oder Power Automate Premium. Wir klären das mit Ihnen vor Projektbeginn
  • Fragen, Erläuterungstexte, Schwellenwerte, Anpassungsfaktoren und die Fristen des Zyklus sind so gebaut, dass Ihr Team sie selbst pflegen kann. Lediglich strukturelle Änderungen berechnen wir nach Aufwand
Three NodeMasters co-founders (Thom, Steffen & Wolfgang) stood in a line in front of an exposed concrete background, dressed in sweaters and white shirts, smiling at the camera.

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